Der Gender Investment Gap

Was findependent dagegen macht und worauf du als Frau beim Anlegen schauen solltest

Weltweit besitzen Männer mehr Vermögen als Frauen. Dies hat verschiedenste Gründe. Einer davon ist, dass Frauen weniger Geld anlegen als Männer. Wir erklären dir die Fakten und zeigen dir, was du als Frau beim Anlegen beachten kannst. Und wir geben dir einen Einblick in findependent und wie wir Anlegen allen zugänglichen machen wollen.

Der Gender Investment Gap

Gerade einmal 18% der Frauen legen regelmässig Geld an. Dies zeigt eine aktuelle Studie von J.P. Morgan, welche Frauen im Alter von 30 bis 60 Jahren in 10 verschieden europäischen Ländern befragt hat. Ausserdem zeigt die Studie, dass über ein Drittel der Frauen gar nicht anlegt, während es bei den Männern nur etwa ein Viertel ist. Zudem investieren Frauen im Gegensatz zu Männern auch einen geringeren Anteil ihrer Ersparnisse.

Die Grösse der Investitionslücke zwischen den beiden Geschlechtern, der sogenannte «Gender Investment Gap», wird durch folgende Erkenntnis noch deutlicher: Wenn Frauen in gleichem Masse wie Männer investieren würden, gäbe es heute mindestens 3,22 Billionen Dollar mehr an angelegtem Vermögen von Privatpersonen. Dies das Resultat einer Studie von BNY Mellon von 2021, welche in 16 Märkten durchgeführt wurde. Nimmt man nur den Schweizer Markt, sind es immer noch 312 Milliarden Dollar, die Frauen zusätzlich angelegt haben könnten – dafür müssten sie allerdings besser in den Finanzmarkt integriert sein. (NZZ)

Die häufigsten Hürden von Frauen beim Anlegen

Das Problem ist nicht nur, dass sich Frauen von der männerdominierten Finanzindustrie zu wenig angesprochen fühlen, sondern auch mangelndes Selbstvertrauen. In einer Studie von Fidelity Investments gaben lediglich 9% der Frauen an zu denken, dass sie besser investieren als Männer.

Weitere Hürden: Frauen glauben eher zu wenig zu verdienen um anlegen zu können. Zudem erachten viele Frauen Anlegen in Aktien als zu riskant für sich. (BYN Mellon)

Frauen sind die besseren Investoren

Obwohl es wie erwähnt nur die wenigsten Frauen von sich selbst denken, häufen sich die Beweise, dass Frauen im Schnitt tatsächlich erfolgreicher anlegen als Männer. Bspw. zeigt eine weitere Studie von Fidelity Investments, dass Frauen über eine Zeitdauer von 10 Jahren durchschnittlich 0.4% mehr Rendite erzielten als ihre männlichen Pendants. Auf den ersten Blick sieht das nicht nach viel aus, doch aufgrund des Zinseszinseffekt machen die 0.4% gerade langfristig einen grossen Unterschied.

Wie kommt es also, dass Frauen die besseren Investoren sind? Sie vermeiden eher einen der häufigsten Anlagefehler: Zu aktives Eingreifen. Frauen sind tendenziell geduldiger und langfristiger orientiert und legen breiter abgestützt an. Männer hingegen handeln impulsiver und kaufen und verkaufen schneller. Darüber hinaus recherchieren Frauen sorgfältiger und wägen die Risiken vor dem Kaufen besser ab.

Das Ganze zeigt: Auch wenn dir Anlegen vielleicht noch etwas fremd ist, du kannst ruhig an dich glauben und dich an das Thema wagen, denn du bist als Frau genauso in der Lage, erfolgreich anzulegen!

Gerade wenn du von Vorsorgelücken betroffen sein solltest – wie dies leider viele Frauen sind – solltest du Geldanlagen unbedingt in Betracht ziehen.

〉 Wie es zu den Vorsorgelücken kommt und weitere Tipps, wie du diese vermeiden oder wieder schliessen kannst, erfährst du in diesem Blogbeitrag. 

〉 Weitere gute Gründe, wieso du als Frau Geld anlegen solltest, zeigen wir dir zudem in diesem Blogbeitrag.

Anlegen als Frau

Wir bei findependent sind der Meinung, dass es für Frauen kein Extra-Anlageprodukt braucht und sie grundsätzlich gleich investieren können und sollen wie Männer. Eine Anlagelösung sollte jedoch auf die eigenen Bedürfnissen abgestimmt sein und zur persönlichen Lebenssituation passen. Dies gilt folglich für alle Geschlechter.

Als junge, voll verdienende Frau kannst du tendenziell mehr Risiko eingehen und entsprechend dein Geld grösstenteils in Aktien anlegen, respektive eine Anlagelösung wählen, welchen einen erhöhten Aktienanteil hat. Im Falle, dass du später eine Familie gründest, dein Arbeitspensum reduzierst und so dein Einkommen abflacht, dann empfiehlt es sich das Risiko zu reduzieren und bspw. mehr in Anleihen statt Aktien anzulegen.

Das Risiko, das du nehmen willst, kannst du zusätzlich beeinflussen, indem du einen mehr oder weniger grossen Anteil deiner Ersparnisse anlegst. Als Daumenregel solltest du immer mindestens 3-6 Monatslöhne als «Notgroschen» auf dem Sparkonto lassen. Wenn du eine Familie hast und die finanzielle Verantwortung von Kindern mitträgst, empfiehlt sich diese Reserve an liquiden Mitteln zu erhöhen.

Wichtig ist auch, dass du dich damit auseinanderzusetzt, wie hohe temporäre Verluste du beim Anlegen persönlich aushalten kannst. Denn der Wert deiner Anlagelösung wird im Verlaufe der Jahre schwanken – je nach Aktien-Anteil in der Anlagelösung unterschiedlich stark – und zwischenzeitliche Verluste von 30% bis gar 50% sind in Extremsituationen durchaus möglich. Auf keinen Fall willst du in Krisenzeiten deine Anlagen zu Tiefstpreisen verkaufen, weil du den Verlust nicht mehr aushältst.

So findest du bei findependent die passende Anlagelösung

findependent bietet vier vorgefertigte Anlagelösungen mit jeweils unterschiedlicher Aufteilung zwischen den Anlageklassen Aktien, Anleihen und Immobilien:

Bedacht (40% Aktien) | Ausgeglichen (60% Aktien) | Mutig (80% Aktien) | Risikofreudig (98% Aktien)

Im Rahmen der Kontoeröffnung ermitteln wir mithilfe eines Fragebogens dein auf dich und deine Lebenssituation abgestimmtes Anlageprofil, anhand dessen wir dir eine dieser vier findependent Anlagelösungen vorschlagen. Du kannst unseren Vorschlag annehmen oder eine der anderen Anlagelösungen auswählen.

Deine Anlagelösung kannst du danach jederzeit und ohne Extra-Gebühren wechseln. Dazu kannst du entweder den Fragebogen nochmals ausfüllen und so erneut unsere Empfehlung einholen oder direkt in der App deine Anlagelösung umstellen.

Anlegen mit findependent

Mit findependent haben wir uns zum Ziel gesetzt, Anlegen und die damit verbundenen finanziellen Vorteile allen zugänglich zu machen.

Mit uns brauchst du weder viel Vorwissen zu haben, noch bereits ein halbes Vermögen zu besitzen, um überhaupt mal starten zu können. Von der digitalen Kontoeröffnung über die übersichtliche Auswahl an Anlagelösungen bis zur unkomplizierten Steuerung in der benutzerfreundlichen  findependent App – wir machen dir das Anlegen so einfach wie möglich, garantiert ohne Fachjargon und verständlich selbst für Finanz-Neulinge.

Mit findependent musst du dich nicht ständig mit den Finanzmärkten auseinandersetzen und irgendwelche Geschäftsberichte oder Quartalszahlen studieren, sondern legst ganz einfach sehr breit abgestützt an. Du profitierst von den laufenden Erträgen und der langfristigen Wertsteigerung deiner Anlagen.

Du kannst bereits ab 500 Franken starten und danach falls gewünscht flexibel mehr anlegen. Du wirst sehen: auch kleine Beträge machen mit der Zeit einen grossen Unterschied! Ein paar Rechenbeispiele dazu findest du in diesem Blogbeitrag.

Unsere Anlagen wählen wir unabhängig und nur in deinem Interesse aus. Wir halten die Kosten tief und nutzen für Anlagen im Ausland nur solche, welche kontroverse Branchen und Produkte wie den Kohleabbau, Atomkraft, umstrittene Waffen oder Tabak ausschliessen.

Fazit

Leider hinken die Frauen beim Anlegen den Männern noch hinterher. Dabei müssten sie grundsätzlich nicht anders anlegen wie sie. Damit mehr Frauen Zugang zum Anlegen finden, ist es einerseits an ihnen, ihre finanzielle Bildung und Planung vermehrt selbst in die Hand nehmen. Andererseits müssen die Player in der Finanzindustrie mehr Effort zeigen Frauen besser zu integrieren.

Wir von findependent haben uns den Zugang zum Anlegen für alle auf die Fahne geschrieben. Wir wollen allen ermöglichen, mehr aus den eigenen Ersparnissen zu machen und so finanziell unabhängiger und selbstbestimmter leben zu können – financially independent oder kurz findependent.

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